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Im Jahre 1913 übernimmt August Claas die Herstellung und Reparatur von Strohbindern von seinem Vater Franz Claas, aus der 1914 - zusammen mit den Brüdern Bernhard und Franz - die Firma Gebrüder Claas hervorgeht. 1919 entsteht in Harsewinkel der Stammsitz der neuen Firma in einem ehemaligen Hartsteinwerk. Die Gebrüder Claas entwickeln einen eigenen Düngerstreuer, der ab 1924 in Produktion geht, während das Hauptfertigungsgebiet die Strohbinder bilden.
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1928 entsteht die erste Strohpresse für den Anbau an stationäre Dreschmaschinen. Zusammen mit Professor Karl Vormfelde beginnt Class 1930 mit der Enwicklung von Mähdreschern und führt 1936 den ersten gezogenen Mähdrescher - den MDB - in den Markt ein. Bereits 1946 wird die Produktion der Strohbinder, Anbaupressen, Pick-Up-Pressen und des Mähdreschers SUPER mit rund 100 Beschäftigten wieder aufgenommen.
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Als neues Produktfeld kommen Sämaschinen hinzu. Zu Beginn der 1950er Jahre verläßt bereits der 5000ste Mähdrescher die Werkshallen. Der erste selbstfahrende Mähdrescher - Hercules (später SF) - wird 1953 vorgestellt. 1956 stellt Claas den Huckepack vor - ein selbstfahrender Mähdrescher, dessen Fahrgestell als Geräteträger genutzt werden kann. Anfang der 1960er Jahre werden jährlich 16000 Mähdrescher in Harsewinkel hergestellt.
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