|
|
|
 |
 |
|
Güldner
|
 |
|
|
|
Chronik
Die 1904 vo Dr. Hugo Güldner, Prof. Carl von Linde und Georg von Krauss gegründete “Güldner Motoren Gesellschaft” stellte anfangs Gasmotoren und ab 1907 auch die zukunftsweisenden Rohöl- und Dieselmotoren her. Mit dem 1. Weltkrieg hielten auch der Bau von Kraftwagen und Flugzeugmotoren Einzug in das Unternehmen und bildete erste Berührungen mit dem Bau von Zugmaschinen. Die Firma beteiligte sich bald an der “Moorkultur-Kraftpflug-Ges.m.b.H./Berlin” und versuchte sich - wenn auch recht erfolglos - am Bau eines Hochleistungskrafttraktors. Das Hauptgebiet blieb zunächst jedoch der Motorenbau in der oberen Leistungsklasse zwischen 60 und 600 PS. Ende der zwanziger Jahre geriet das Unternehmen durch rückläufige Nachfragen in wirtschaftliche Schwierigkeiten und wurde vom Mehrheitsgesellschafter, der Gesellschaft für Linde´s Eismaschinen übernommen und umstrukturiert.
|
|
 |
|
|
|
 |
|
|
|
Nun wurden mehr und mehr Kleindieselmotoren gefertigt welche guten Absatz fanden. Nach einigen Prototypen begann Güldner 1937/38 mit dem Bau der ersten Schlepper in Serie. Der A20 mit Einzylinder-Wirbelkammer-Dieselmotor und 20 PS war in Blockbauweise gefertigt und mit Prometheus- (Ass 14) oder ZF- (A12) Getriebe ausgestattet. Zusätzlich waren Riemenscheibe, Zapfwelle und Mähwerk lieferbar. Kriegsbedingt geriet die Weiterentwicklung bald ins Stocken. Im Rahmen des Schell-Plans wurde der A20 auch von Deuliewag gefertigt. Der eigens entwickelte Einheitsgasmotor wurde nicht nur in dem Güldner 25 PS Holzgasschlepper verbaut, sondern auch an andere Schlepperfirmen geliefert.
|
|
|
|
|
|